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… Gedanken eines Lifestyle Unternehmers

What goes around comes around

Februar12

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Einige meiner früheren Arbeitskollegen meinten, ich hätte ein Helfersyndrom: Jedes Mal, wenn es ein Problem gab, war ich zur Stelle. Ich helfe jedoch nicht um mein Ego aufzupolieren, Kreuzerchen auf ein imaginäres Karma-Konto einzuzahlen oder etwas zu kompensieren. Ich helfe gerne Leuten. Zu helfen um des Helfens Willen ist einfach ein Teil meiner persönlichen Philosophie. Mittlerweile ist Helfen sogar ein Teil meines Businessplans.

Damit helfen eben nicht zu einem Syndrom wird, gilt es jedoch, sich von vorn herein über gewisse Punkte im Klaren zu sein und Folgendes zu beherzigen:

  1. Erst vor der eigenen Haustüre kehren: Man kann nur uneingeschränkt helfen, wenn man voll bei der Sache ist. Wenn das eigene Business darunter leidet oder man den Kopf voll mit anderen Dingen hat, sollte man die Hilfe ablehnen, einen alternativen Zeitpunkt vorschlagen, oder Jemanden empfehlen, der ebenfalls gewillt wäre, sich des Problems anzunehmen.
  2. Man muss wirklich helfen wollen: Hilfsbereitschaft zieht schnell Leute an, die etwas abstauben wollen. Wenn ich ein schlechtes Gefühl habe – etwa ausgenützt zu werden -  dann verneine ich die Hilfe.
  3. Großzügig sein – aber Regeln haben. Im Consulting-Geschäft ist es unüblich, Wissen umsonst preiszugeben – normal tickt sofort das Taxameter. Ich beherzige hier meine “Rat & Tat-Regel”. Meinen Kunden mit “Rat” zur Seite zu stehen, kostet mich – wenn ich nicht zu viel Zeit aufwenden muss – nichts. Es schafft dem Kunden einen Mehrwert und zeugt von meinem Sachverstand. Dasselbe mach ich auch gerne mit potentiellen Neukunden: Wenn ich schnell sehe, dass ihr Problem an nur 1 oder 2 Fehlern hängt und sie es selbst beheben können, gibt es den Tipp gratis. Sobald ich jedoch zur “Tat” schreiten muss – also entweder viel Zeit aufwenden muss, um das Problem zu finden oder Handlungsanweisungen zu verfassen – rechne ich die Dienstleistung nach einer Aufwandsschätzung ab.

Seitdem ich mich an diese 3 Regeln des Helfens halte, beobachte ich einige interessante Prozesse, die ich “what goes around comes around” genannt habe:
Wer Nutzen schafft, bekommt mindestens das Gleiche zurück. Nicht unbedingt von den Leuten denen geholfen wurde – sondern vielleicht auch von komplett anderen.
In gewissem Sinn ist das logisch: “Rat” läuft unter Service, und zufriedene Kunden beauftragen entweder weitere Leistungen oder empfehlen einen weiter. Wenn man aber Werte in Form von Hilfe und Unterstützung von Fremden zurück bekommt, mag man vielleicht doch an ein imaginäres Karma-Konto denken…

gespeichert unter: Act outside the box, Business

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