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… Gedanken eines Lifestyle Unternehmers

Navigationssystem mal anders

Februar9

navigationsystem

Navigationssysteme und vor allem die Navigations-Apps für Iphone & Co haben definitiv ihre Daseinsberechtigung und bringen Millionen von Menschen einen massiven Mehrwert.
Ich habe mich bisher den Navis jedoch aus dem einfachen Grund immer verschlossen: Ich habe das Gefühl, dass sie meinen Orientierungs- und Kommunikationssinn beschränken und abstumpfen lassen.

Wenn man in einer fremden Stadt einen Drink nehmen möchte, ist es natürlich kinderleicht, sich auf dem Handy eine Bar in der Umgebung anzeigen zu lassen.
Für mich ist es jedoch viel interessanter, intuitiv zu handeln und mich von der Umgebung und der Atmosphäre lenken zu lassen. Ich möchte die Eigenheit der neuen Stadt in mich aufsaugen, die Stimmung erleben und in die Gesichter der Passanten blicken. Ich lasse mich gerne treiben und lande so immer in einer schönen Location. Treffe ich auf der Straße sympathische Leute, lasse ich mir von denen auch gerne Tipps geben. Sie kennen ihre Stadt mit Sicherheit besser als jeder Web 2.0-Bewerter und sind – in unserer verschlossenen Zeit – oft sogar noch geschmeichelt, wenn man sie um Hilfe bittet. Mit etwas Glück hat man für den Abend auch noch nette Gesellschaft von “Einheimischen” gewonnen.
Das gleiche gilt für Navigationssysteme. “An der nächsten Ampel links abbiegen” ist natürlich verlockend – es lässt einen aber auch faul werden. Man gerät schnell in einen Trott und verlernt, seine Umwelt bewusst und mit offenen Augen wahrzunehmen.
Deshalb habe ich folgende Taktik für mich eingeführt:

  1. Visualisierung: Wenn ich mit dem Auto an einen neuen Ort fahre, versuche ich vorher, die Strecke zu visualisieren. Ich recherchiere entweder auf Google Maps oder mit Hilfe einer guten alten Straßenkarte, wo es hingeht. Dann präge ich mir die wichtigen Punkte, an denen ich abbiegen muss, ein und rufe mir markante Stellen ins Gedächtnis. Zur entsprechenden Tageszeit fahre ich in meiner Phantasie bewusst diesen Teil der Strecke – zum Beispiel durch einen Kreisverkehr oder über einen Fluss – und stelle mir alles so bildlich wie möglich vor. Auf den ersten Blick erscheint das mühevoll und “abgespaced”. Wenn man es genauer betrachtet, hält sich der Aufwand jedoch in Grenzen. Wenn ich meine Schwester in der Nähe von Stuttgart besuche, muss ich auf über 200 Kilometern nur 15 Mal abbiegen.
  2. Bewusstsein: Im Gegenzug schule ich mich, bewusster zu sein, indem ich meine Merkfähigkeit verbessere, mein Gefühl für Zeit und Distanz und bin aufmerksamer im Straßenverkehr. Vor allem aber kann ich die Schönheit der Umgebung bewusst wahrnehmen und bewahre mir etwas, das uns allen angeboren ist: den natürlichen Orientierungssinn.
gespeichert unter: Act outside the box

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