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… Gedanken eines Lifestyle Unternehmers

Geld verdienen

März8

Einer der wichtigsten Punkte der Umsetzung der Happy-Matrix ist die Entkoppelung von privater Lebenszeit und Geld,  bzw. die Einführung des Geldwerts “Lebenszeit”.
Viele Menschen setzen Erfolg mit Reichtum und Wohlstand, also  mit materiellen Besitztümern gleich. Wer viel hat, ist reich. Reich bzw. wohlhabend zu sein bedeutet für mich jedoch etwas anderes: Wohlstand bedeutet finanziell frei zu sein.
Finanzielle Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit sind die Schlüsselwörter im Umgang mit Geld. Die perfekte Definition dieser Art der Freiheit bedeutet für mich, den persönlichen Lebensstil zu pflegen, den man möchte, und vom Geld von anderen nicht abhängig zu sein.
So rückt die persönliche Entfaltung in den Vordergrund. Man hat die Freiheit zu tun, was man gerade möchte, anstatt den ganzen Tag zu buckeln um sich den Lebensstil, den andere einem aufgedrängt haben, leisten zu können. Ob gewollt oder ungewollt, man kann leicht mit wenig Geld auskommen – die schönsten Dinge im Leben kosten nicht immer viel. Es kommt auf die Einstellung zum Geld an. Geld sollte einfach den gewünschten Lebensstandard ermöglichen.

Dabei kann man für sich selbst entscheiden, wie viel Lebenszeit man ins aktive Geldverdienen steckt und wie viel in den attraktiveren Part des passiven Einkommens. Im Idealfall kann man irgendwann seinen Lebensstil komplett vom passiven Einkommen bestreiten. Der aktive Umgang mit Geld oder die Arbeit selbst ist dann einfach Freude an der Selbstverwirklichung und am Geschäfte machen, ohne abhängig zu sein: abhängig vom System, weil man seine Schulden begleichen muss oder abhängig von der Werbe- und Konsumgesellschaft. Wem seine Arbeit oder der Umgang mit Geld 100% Freude bereitet, wird automatisch gut darin werden – und gutes Geld mit seiner Arbeit verdienen.
Wohlstand im Allgemeinen bemisst sich über das Nettovermögen. Wenn man alles, was man besitzt, zu Geld machen würde, dann wäre der Berg an Scheinchen, die da vor einem liegen, das persönliche Nettovermögen. Es setzt sich zusammen aus Besitztümern, wie etwa einer Eigentumswohnung, Investitionen, Einkommen, Ersparnissen,dem Lebenstil und der Einstellung zum Geld.

Die wichtigsten Regeln im richtigen Umgang mit Geld sind der Lebenstil und die Einstellung zum Geld.

1. Lebensstil & Einstellung

Mit der falschen Einstellung wird sich nie ein ordentliches Nettovermögen anhäufen. Einstellung und Lebenstil gehen hier Hand in Hand. Wer durch ein Eigenheim oder hohe Leasingraten für den Familienwagen, durch Luxusurlaube oder Konsumkredite finanziell so gebunden ist, dass er seinen Angestelltenjob unbedingt behalten muss, um alle Schulden bezahlen zu können, hat es schwer, finanziell frei zu sein. Meist führt unsere Einstellung zu Geld und unsere Einstellung gegenüber der Konsumwelt zu unserem Lebensstil. Wer also nicht jeder Reklame auf den Leim geht und nicht über seine Verhältnisse lebt, schafft mit einem genügsamen, nicht konsumorientierten Verhalten die Grundlage für sein finanzielles Vermögen.
Dies soll natürlich nicht heissen, dass man sich nichts gönnen darf. Im Gegenteil: Die wahre finanzielle Freiheit bedeutet zwar, genügend Geld für einen angemssenen Lebensstil zu haben, der Lebensstil ist aber nicht zwangsläufig an reine materielle Werte gekoppelt.
Wer nachdenkt ob er sich teure Designermöbel leisten kann – nur zu! Finanzielle Freiheit bedeutet, sein Vermögen im Griff zu haben und Bescheid zu wissen, wann man sich etwas leisten kann und möchte – und wann eben nicht. Es bedeutet, Geld einfach als etwas Schönes, Nützliches anzusehen und sich nicht von ihm abhängig zu machen. Sobald die finanzielle Grundversorgung gedeckt ist, kann mit dem Geld “gespielt” werden. Wer es vorzieht, in Saus und Braus zu leben, go for it! Doch um das Nettovermögen in beträchtlichem Maße ansteigen zu lassen, müssen die anderen Punkte noch in Betracht gezogen werden:

2. Ersparnisse

Der zweitwichtigste Punkt sind die Ersparnisse. Egal wie viel man verdient, man muss beim Wirtschaften die ökonomische Grundregel Nummer 1 berücksichtigen. Das Nettovermögen kann nur steigen, wenn mehr eingenommen wird als man ausgibt. Dies ist völlig unabhängig vom Einkommen. Punkt Nummer 1 und 2 manifestieren sich im dritten Punkt: Wer einen angemessenen Lebenstil führt und die richtige Einstellung zum Geld hat, wird Ersparnisse anhäufen, die man dann investieren kann.

3. Einkommen

Erst wenn dieses Mindset vorhanden ist, macht es Sinn, sich dem eigentlichen Geldverdienen zuzuwenden. Die falsche Einstellung und ein notorischer Drang, über den eigenen Verhältnissen zu leben, verleitet einen auch bei einer ordentlichen Gehaltserhöhung, bis Jahresende nichts auf die Seite zu bringen.
Das Einkommen schlüsselt sich auf in aktives Einkommen, also Einkommen wofür man Lebenszeit eintauscht, und passives Einkommen, das auch für einen arbeitet, wenn man selbst gerade etwas anderes tut. “Arme Menschen arbeiten hart für ihr Geld”, hab ich mal gelesen. “Reiche Menschen lassen ihr Geld hart für sich arbeiten”. Auch wenn es mir momentan noch große Freude bereitet, aktiv Geld zu verdienen, so hört es sich doch sehr verlockend an, passive Einkommensströme zu generieren, die einen möglichst schnell finanziell frei machen. Das passive Einkommen werde ich an anderen Stellen noch weiter beleuchten. Ein Punkt, der zu passivem Einkommen führt, sind Investitionen.

4. Investitionen

Erst wenn das Mindest passt und man so vom Einkommen jeden Monat etwas abzwacken kann, sollte man über Investitionen nachdenken.
Ein genügsamer Lebenstil ermöglicht es, jeden Monat einen gewissen Prozentsatz des Gewinns nach Steuern auf ein Sparkonto einzuzahlen, es anzulegen oder in Imobilien zu investieren. So steigt das passive Einkommen, das Einkommen bei dem das Geld für einen arbeitet Monat für Monat an.
Die wichtigeste Grundregel bei Investitionen habe ich für mich aus einer Business-Weisheit adaptiert: Tu nur das, was Du kannst.

1. Man investiert nur in Dinge von denen man etwas versteht. Bei all seinem Tun und Handen sollte man die Tragweite abschätzen können, sonst läuft man Gefahr von zu vielen Parametern abhängig zu sein – was nichts mit Freiheit zu tun hat. Dies gilt übrigens nicht nur fürs Business. Wer also investieren möchte, sollte sich in seinen Interessensgebieten oder in lukrativen Nischen weiterbilden. Komplizierte Märkte bedeuten demnach, man muss sich mit der entsprechenden Materie einfach tiefer auseinandersetzen. Ob nun komplizierter Markt oder nicht, wenn man Geldgeschäfte tätigt, sollte ein Teil des Einkommens in die “finanzielle Bildung” gesteckt werden. Dies können Bücher oder Zeitschriften, kostenpflichtige Newsletter etc. sein. Hier kann man die unterschiedlichsten Quellen heranziehen, seien es Biographien bekannter Investmentprofis, Portraits erfolgreicher Menschen oder Sachbücher über Rohstoffe. In all diesen Quellen kann man wertvolle Anregungen finden. Ein gutes Glas Wein und ein inspirierendes Buch können einen Abend schnell attraktiver und wertvoller gestalten, als das allabendliche Fernsehprogramm.

5. Ethischer Geschäftsumgang

Man verkauft nur Dinge, die man auch selbst kaufen würde. Das hat mit den Naturgesetzten zu tun – oder wie es der Volksmund so schön formuliert: „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“
Jemanden bewusst in eine negative wirtschaftliche Situation zu bringen, hat nichts mit einem erfolgreichen Geschäft aus einer höheren Sichtweise zu tun. Ein Geschäft, auf das man stolz sein kann, hat immer zwei erfolgreiche Geschäftspartner – ansonsten ist es ein schlechtes Geschäft, das man meiden sollte. Mit dieser Einstellung wird man eher Menschen anziehen, die ebenfalls an ehrlichen Geschäften interessiert sind. What goes around – comes around.

Das Gleiche gilt fürs Geld verleihen. Wenn man weiss, dass Jemand nicht mit Geld umgehen und es unter Umständen nicht zurückzahlen kann, führt das verliehne Geld dazu, dass Derjenige in einer schlechteren Situation ist als vorher. Dies hat mit Vertrauen aber auch mit Weitsicht und Intuition zu tun. Bei kleinen Beträgen sollte man nicht zimperlich sein. Wer hier großzügig ist, bekommt viel eher etwas zurück.

gespeichert unter: Happy-Matrix, Lifestyle-Design

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