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… Gedanken eines Lifestyle Unternehmers

Die Happy-Matrix

Dezember28

happy-marix

Die Happy-Matrix ist ähnlich aufgebaut wie eine SWOT-Analyse. Schließlich geht es hier auch darum, die aktuelle Situation systematisch zu durchleuchten und möglichst effiziente Lösungsansätze zu finden. Wichtig sind dabei klare Zielvorgaben.
Ich wollte alle meine Überlegungen mit einem einfachen System bewerten können und auf einen Blick Zusammenhänge erkennen, die prima in meine Mischkalkulation passen.

Sie steht unter dem Motto “ich möchte Dinge tun, die mich in meinem Leben weiterbringen und dabei möglichst viel Begeisterung verspüren“.

Folgendes Schema kam dabei heraus:

1) Datengrundlage

Die Datengrundlage für meine Bewertung, was mich zu einer optimalen Lebenassituation führen sollten, ließen sich ebenfalls aus der Schlussfolgerung meiner Überlegungen ableiten und lauteten wie folgt:

- Was bereitet mir unheimlich viel Freude?
- Was trägt in meinem Leben zu einer positiven Weiterentwicklung bei?
- Was hindert mich an meiner Entwicklung?
- Was macht mir keinen Spaß?

Vier einfache Fragen, aber mit einer etwas tieferen und vor allem ehrlichen Betrachtungsweise kann man mit solch einem einfachen Set an Fragen Viel über sich erfahren, und vor allem viel Optimierungspotential schaffen. Wichtig ist, dass man wirklich die persönlich wichtigsten Punkte aufschreibt und keine Kompromisse eingeht.
Gerade der dritte Punkt kann etwas unbequem sein. Man stellt sich ungern seinen eigenen Schwächen – aber mal ehrlich: Sich selbst kann man ohnehin nicht veräppelt. Gerade hier gilt es also, genau hin zu schauen, um ein optimales Ergebnis zu erhalten.

Die Ergebnisse habe ich in die Happy-Matrix eingetragen:

2) Happy-Matrix befüllen

Unter Anderem folgende Punkte waren relevant für die weitere Vorgehensweise:

1. Schritt: Identifizierung

Im ersten Schritt gilt es, die Dinge zu identifizieren, die mir unheimlich viel Freude bereiten. Hier ist Ideenreichtum und Vorstellungsvermögen gefragt. Träume, Ideen, Fantasien – die Punkte können hier nicht abgefahren genug sein. Was ich WIRKLICH machen möchte, kommt hier rein. Ich glaube, ich habe die Liste insgesamt 10 Mal erweitert und immer noch Einen draufgesetzt.  Ob es nun Punkte sind wie “mehr Zeit für Freunde haben” oder “jeden guten Surfspot dieser Erde abfahren” – hier kommt Alles rein, was mich happy macht und weiter bringt. Im Idealfall tragen viele der aufgeführten Punkte zu einer positiven Weiterentwicklung der eigenen Person und des Lebens insgesamt bei. Die Punkte werden mit Hilfe einer nummerisierten Liste priorisiert, beginnend bei eins.

2. Schritt: Bewertung

Was hindert mich daran, diese Dinge zu tun?  Mit dieser Frage werden zu den oberen Punkten immer die Hindernisse abgefragt. Was hindert mich daran, mehr zu reisen? Warum habe ich keine Zeit, mehr Sport zu treiben. Hier ist weniger Kreativität, sondern vielmehr Ehrlichkeit gefragt. Viele Punkte haben mit unserem Umfeld zu tun, viele Punkte mit unseren Einstellung. Warum hatte ich also wirklich keine Zeit, Sport zu machen? Weil ich zu faul war! Diese Punkte werden dann bei den entsprechenden Hindernis-Feldern eingetragen. In Klammern kommt immer die Bezugsgröße – beispielsweise “nur 28 Tage Urlaub” hinter “Festanstellung” – weil dieser konkrete Punkt mich daran hindert, mehr zu reisen.

Faulheit ist zwar der Grund dafür, dass ich kaum mehr Sport gemacht habe. Die Zeit habe ich aber mit anderen Dingen “vergeudet”, die mir auch Spass gemacht haben, mich aber vom Sporteln abhielten. Die Hindernisse können, wenn man sie ausformuliert, in den anderen Quadranten Platz finden.

3. Schritt: Eliminierung

All das, was einfach oder mehrfach gelistet wird, und nicht nur im Feld Chancen/Freude steht, bedarf einer besonderen Beobachtung. Wenn bei mir beispielsweise oben links WOW-Zocken, Reisen und Sport machen steht, ich aber “jeden Abend Computerspielen” als Hindernis für Sport aufgelistet habe, stehe ich vor einem Dielemma.
Demnach muss ich diese Punkte gegenüber stellen und mich für einen entscheiden. Im Idealfall streiche ich den Punkt “WOW” bei Chancen, wenn ich sehe, dass ich mir dadurch andere Chancen verbaue – und es mich am wenigsten weiter bringt – und markiere ihn.

4. Schritt: In Beziehung setzen

Jetzt kommt der kreative Part: Welche Punkte hängen zusammen?
Durch einfache Verbindung der Punkte kann man auf einen Blick erfassen, welche Aspekte in Beziehung stehen können. Oder bei welchen es sich lohnt, Synergien herauszuarbeiten, um am Ende Ressourcen zu sparen. “Mehr Moutainbiken” und “mehr Wing Tsun Trainieren” könnte dann ergeben, dass man mit dem Fahrrad ins Training fahren könnte, oder auch zur Arbeit. “Mehr Reisen” und “mehr Surfen” würde dann ergeben, dass man seine Reisen in Länder plant, wo man auch die Möglichkeit hat, zu surfen. Durch diese Bezüge wird sichergestellt, dass man die einzelnen Punkte umsetzten kann und so wirklich einen Mehrwert erzielt.

5. Schritt: Next-Step-Liste

Die Matrix, die mittlerweile eher einer Mindmap gleicht, überträgt man nun in eine Liste mit zwei Spalten. Links die Dinge, die Chancen bieten und Freude bereiten – beginnend mit der Prio 1 und den dazugehörigen Beziehungen. Darunter, rechts in gleicher Höhe, die negativen Pendants. Dann wartet man einfach ab. In den nächsten Tagen denkt man automatisch über die Punkte auf der Liste nach, und kommt so auf ganz von alleine auf die “next Steps”, mit denen man den einzelnen Zielen einen Schritt näher kommt.

  • Wenn ich also mehr Moutainbiken will, aber kein Fahrrad habe, würde auf die Liste kommen: mehr Mountainbiken —>@next steps: “Mountainbike für 2.000 Euro recherchieren” Wenn das Hindernis daran die Kohle ist, wäre der Punkt: kein Geld für Mountainbike —>@next step: “günstiges Mountainbike recherchieren und Finanzierungsmöglichkeiten klären”

Manche Punkte, die im Alltag vorkommen einen behindern und/oder keinen Spass bereiten, kann man nicht – oder nur mit größeren Umwälzungen – eliminieren.

  • Wenn unter kein Spass “Putzen” steht, trägt es nicht sonderlich zur positiven Weiterentwicklung bei, einfach nicht mehr zu putzen, sondern mir bleiben nur 2 Möglichkeiten: Entweder meine Einstellung zum Putzen zu ändern oder einen neuen Punkt mit aufzunehmen: —>@next steps: “recherchieren, was eine Putzfrau kostet”.
  • Wenn mich die wenigen Urlaubstage in der Festanstellung daran hindern, mehr zu reisen, würde im entsprechenden Punkt – je nach Priorisierung – stehen —>@next steps: “Chef nach mehr Urlaub fragen” oder aber —>@next steps: “Möglichkeit zur Selbständigkeit ernsthaft prüfen”.

Wenn man hier nichts überstürzt, füllt sich die Liste wie von selbst aus. Man beginnt automatisch, einzelne Punkte anzupassen, vielleicht auch negative Punkte zu ergänzen und vor allem: Sachverhalte aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Am Ende der Überlegungsphase hat man eine übersichtliche Liste, die eine konkrete Planung zulässt.

gespeichert unter: Happy-Matrix

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