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… Gedanken eines Lifestyle Unternehmers

Die Happy-Matrix Inventur

März20

Den eigenen Besitz strukturieren

Das einfache System der Happy-Matrix hilft einem nicht nur, das zu formulieren, was man wirklich mit seinem Leben anfangen möchte. Es liefert genauso eine Blaupause mit konkreten einzelnen Ansätzen, wie man seinen Besitz strukturiert – bei der schwarz auf weiss die nächsten Planungsschritte definiert sind.

Bevor man mit der Inventur anfängt, lohnt es sich, ein paar grundlegende Dinge festzustellen.

Was bedeutet Ordnung?

In einem minimalistischen Sinne kommt es darauf an, die Dinge, die man in seinem Leben wirklich benötigt, richtig zu organisieren. Die Menge der Dinge, die man besitzt, ist immer abhängig vom zur Verfügung stehenden Stauraum. Wer mehr Dinge braucht, braucht einfach mehr Stauraum.

Was brauche ich wirklich und wie oft?

Hier kommen die eigentlichen Bewertungskriterien der Happy-Matrix wieder ins Spiel. Viele Leute trennen sich ungern von Dingen, “die man noch brauchen könnte”. Eine Bewertungsgrundlage für die spätere Organisation sollten folgende Checkfragen sein:

  • Chancen: Brauche ich den Gegenstand wirklich für die Arbeit oder für das, was ich mir in meinem Leben vorgenommen habe?
  • Freude: Macht es mir Freude, den Gegenstand zu benutzen?
  • Keine Freude: Macht es mir keine Freude, den Gegenstand zu benutzen?
  • Hindernis: Stellt der Gegenstand ein Hindernis dar bei dem, was ich mir vorgenommen habe?

Zur Verfeinerung bieten sich folgende Checkfragen an:

  • Wann habe ich den Gegenstand zum letzten Mal gebraucht?
  • Wie oft habe ich ihn in den letzten 3 Monaten benutzt?
  • Nutze ich den Gegenstand nur saisonal?
  • Habe ich genügend Stauraum und wo ist er?

Die Abläufe der Inventur

1) Die mentale Master-Liste
Eine schöne Übung für die eigene Vorstellungskraft ist die “mentale Inventur”. Hierfür erstellt man eine Master-Liste mit all seinen Besitztümern frei aus dem Gedächtnis.
Man sollte sich wirklich konzentrieren und sich vornehmen, so fokussiert wie möglich zu bleiben. Zur Hilfestellung lohnt es sich, einen Grundriss der Wohnung oder einzelner Zimmer aufzuzeichnen und die Möbelstücke zu kennzeichnen.
Dann fällt es leichter, aus dem Kleiderschrank so viele Kleidungsstücke wie möglich aufzuschreiben. Mit dem Grundriss kann man sich von Zimmer zu Zimmer und von Stauraum zu Stauraum hangeln.

2) Die korrigierte Master-Liste
Sobald die erste Liste steht, überprüft man sie auf Vollständigkeit und ergänzt fehlende Dinge mit einem roten Stift. Diese Besitztümer sollten als aller erstes anhand der Checkfragen untersucht werden. Wenn man nicht weiss, dass man etwas besitzt, dann gibt es eigentlich keinen Grund, es weiter zu besitzen.

3) Die Happy-Matrix

Für jeden einzelnen Punkt Chancen/Freude/keine Freude/Hindernisse bietet es sich an, ein eigenes Blatt Papier zu verwenden. Nun geht man die Masterliste durch, bewertet seine Besitztümer, und trägt sie in das entsprechende Feld ein.

Durch die Bewertung und die Checkfragen geht man sicher, dass nichts durch das Raster fällt. So entwickelt man ein Gespür für den Gegenstand und kann ihn den persönlichen Zielen entsprechend richtig einordnen.

4) Ausmisten
Aus Organisationsgründen kann man das Ausmisten auch erst auf dem Papier vornehmen. Dann sollten aber recht schnell Taten folgen.

K.O.-Kriterium Numer 1:  Stauraum

Der zur Verfügung stehende Stauraum ist das wichtigste K.O-Kriterium:
Wenn Dinge auf den Listen auftauchen, die einen nicht weiterbringen, nie benutzt wurden, nur Platz wegnehmen und nur aufgrund des vorhanden Stauraums und Bequemlichkeit noch nicht aussortiert wurden, ist jetzt Zeit für den Rotstift. Diese Dinge können alle auf die Papierkorb-Liste.
Das gleiche gilt für Dinge, denen kein eindeutiger Stauraum zugewiesen ist: Sie sind das rumliegende Zeugs, das Unordnung verursacht. Je nach Wichtigkeit muss für sie ein Stauraum gefunden werden oder aber sie gehören aussortiert. Es bietet sich an, auf einer To-Do-Liste Aufgabenpunkte festzuhalten, die unternommen werden. Mögliche Punkte wären zum Beispiel:
- auf dem Couchtisch rumliegende Zeitschriften:
a) @zu erledigen: Zeitschriftenständer in nussbraun recherchieren, Maße xy
b) @zu erledigen: Fax an Zeitschrift xy schicken und Abo kündigen

- Kleiderschrank
a) @zu erledigen:
- Schwarze Lederjacke bei E-Bay einstellen
- Jeans xy und T-Shirts xy aussortieren und zur Altkleidersammlung geben
- nächste Altkleidersammlung recherchieren: wann und wo ist die Abholung? Wie sollen die Klamotten eingepackt sein?
- Schuhe aussortieren und ans Rote Kreuz spenden

Als nächstes sollten alle Punkte unter die Lupe genommen werden, die unter Chanche/Freude stehen und zu wenig Stauraum zur Verfügung haben. Dies sind die Dinge die man oft und gern benutzt oder für das tägliche Leben benötigt. Ihnen stellt man nun die Gegenstände gegenüber, die man im allgemeinen als den Firlefanz beschreibt, der halt so rum steht. Einige Dinge braucht man öfters, eine weniger, aber trennen wollte man sich doch nicht von ihnen.
Auch hier ist der Stauraum wieder entscheidend. Wenn man genügend Platz für Garnituren von Weisswein- und Rotweingläsern hat, weil man gerne Freunde einlädt, dann ist das völlig in Ordnung. Falls die Gläser aber nicht genügend Platz haben, dann müssen ihnen andere Dinge auf der Liste weichen.

So kann man an einem Wochenende einmal das physische Leben katalogisieren und umkrempeln und dabei ungeahnte Synergien entstehen lassen. Im Zuge der Happy-Matrix habe ich mein Kellerabteil komplett auf den Sperrmüll verfrachtet und dort einen Trainingsraum eingerichtet.

gespeichert unter: Happy-Matrix, Lifestyle-Design

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