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… Gedanken eines Lifestyle Unternehmers

Über den Minimalimus

März26

Bei Recherchen nach einer Ultra-Light-Packliste für meine letzte Reise bin ich auf die Minimalismus-Ansichten einiger  us-amerikanischer Blogger aufmerksam geworden und musste über deren Ansichten schmunzeln. Bei ihrem Ansatz fehlt eindeutig die individuelle und vor allem die soziale Komponente.

Die individuelle Komponente:

Mit dem Minimalismus-Gedanken wurde ich zum ersten Mal in Costa Rica konfrontiert: Es gibt wenige Gefühle die besser sind als zu wissen, man trägt alles was man benötigt am Körper und kann innerhalb von 5 Minuten alles andere zusammenpacken und weiterziehen. Das ist absolute Freiheit.
Ich finde es faszinierend, dass mittlerweile viele der Blogger die Chancen des Internets nutzen und ortsunabhängig arbeiten. Ich beglückwünsche jeden Einzelnen zu seinem Erfolg. Meiner Meinung nach missverstehen sie jedoch das Minimalismus-Konzept auf das sie sich stützen: Da werden stolz Listen veröffentlicht “Die 100 Dinge, die ich besitze”, um dann von einem Anderem mit “Die 97 Dinge die ich besitze” übertrumpft zu werden. Sie halten ihre Leser an, so viele ihrer Besitztümer wie möglich loszuwerden, aus einem Rucksack zu leben und dem Konsum völlig zu entsagen – dabei gehen die individuell-unterscheidlichen Bedürfnisse jedoch unter. Deshalb finde ich dieses Konzept etwas zu starr und dem eigentlichen Zweck – das eigene Leben optimal zu gestalten – nicht gerade dienlich.

Während ich reise, genieße ich zum Beispiel, dass ich alles was ich brauche, in meinem Rucksack bei mir habe. Auf Teufel komm raus jedoch mit einem Gewicht unter 10kg reisen zu wollen macht für mich keinen Sinn. Bei einem Kampfgewicht von 108kg ist es mir relativ egal, ob mein Rucksack 10 oder 15kg wiegt – einig und allein der Stauraum meines Rucksacks und die Übersichtlichkeit beim Packen sind in diesem Fall die individuell für meine Art zu Reisen ausschlaggebenden und entscheidendenen Faktoren.
Es kommt keineswegs auf die Anzahl der Dinge an, die ich mit mir rumschleppe, sondern darauf, alles in meinem Rucksack unterzubringen. Es kommt darauf an, genau die Menge an Dingen mitzunehmen die ich brauche, und meinen Rucksack so gut zu organisieren, dass ich jederzeit auf Alles Zugriff habe.

Die soziale Komponente:

Wen man für sich selbst mit einem Teller, einem Besteck und einem Glas auskommt – sehr schön. Wer aber gerne seine Freunde einlädt, möchte nicht in einem leeren Wohnzimmer unter einer Glühbirne sitzen und eine Weinflasche herumreichen. Und die Freunde zu bitten, Weingläser selbst mitzubringen ist auch keine Option.

Ich liebe zum Beispiel mein Bücherregal über alles. Alleine dort finden sich schon mehr Bücher als Dinge auf so mancher Besitz-Liste. Belasten mich meine Bücher? Im Gegenteil: Das große Bücherregal passt hervorragend in mein Wohnzimmer, macht den Raum gemütlich und sortiert meine Bücher so, dass ich auf Anhieb alles finde.

Schlussfolgerung

In den groben Zügen stimme ich natürlich mit der amerikanischen Minimalismus-Debatte überein:
Wer einen zu großen Fokus auf Geld und materiellen Besitz legt, kann bei der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit mit all ihren konsumorientierten Manipulationsversuchen schnell unter die Räder kommen.
Wen man sich dieser Tatsache jedoch bewusst ist, wird es  einfacher, sein Leben entsprechend zu gestalten.
Beim Minimalismus geht es nicht darum, in einen Wettstreit mit Anderen zu treten und so wenige Dinge wie möglich zu besitzen. Wer diesen Ansatz verfolgen möchte sollte sich klar machen, dass ein Mensch nur 3 Dinge zum Überleben braucht: Nahrung, Kleidung und Unterkunft.

Beim Minimalismus geht es darum, SO VIELE DINGE WIE NÖTIG zu besitzen, und vor allem deren Organisation im Griff zu haben. Das grundlegende Prinzip ist, sich nicht mit der Anschaffung, Finanzierung und Verwaltung von Dingen zu belasten, die man SELBST nicht wirklich braucht und die unnötig sind.
Das zugrunde liegende Ziel – persönliche, innere Freiheit – erreicht man aber nicht, indem man blind Listen mit den Besitztümern Anderer folgt, sondern sein eigenes funktionstüchtiges System schafft. Minimalismus ist etwas Individuelles, denn Jeder hat andere Bedürfnisse. Das Gerüst der Happy-Matrix lässt sich sehr gut dafür nutzen, eine Inventur der eigenen Besitztümer zu machen, sie anschließend zu bewerten und neu zu strukturieren.

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Die Happy-Matrix Inventur

März20

Den eigenen Besitz strukturieren

Das einfache System der Happy-Matrix hilft einem nicht nur, das zu formulieren, was man wirklich mit seinem Leben anfangen möchte. Es liefert genauso eine Blaupause mit konkreten einzelnen Ansätzen, wie man seinen Besitz strukturiert – bei der schwarz auf weiss die nächsten Planungsschritte definiert sind.

Bevor man mit der Inventur anfängt, lohnt es sich, ein paar grundlegende Dinge festzustellen.

Was bedeutet Ordnung?

In einem minimalistischen Sinne kommt es darauf an, die Dinge, die man in seinem Leben wirklich benötigt, richtig zu organisieren. Die Menge der Dinge, die man besitzt, ist immer abhängig vom zur Verfügung stehenden Stauraum. Wer mehr Dinge braucht, braucht einfach mehr Stauraum.

Was brauche ich wirklich und wie oft?

Hier kommen die eigentlichen Bewertungskriterien der Happy-Matrix wieder ins Spiel. Viele Leute trennen sich ungern von Dingen, “die man noch brauchen könnte”. Eine Bewertungsgrundlage für die spätere Organisation sollten folgende Checkfragen sein:

  • Chancen: Brauche ich den Gegenstand wirklich für die Arbeit oder für das, was ich mir in meinem Leben vorgenommen habe?
  • Freude: Macht es mir Freude, den Gegenstand zu benutzen?
  • Keine Freude: Macht es mir keine Freude, den Gegenstand zu benutzen?
  • Hindernis: Stellt der Gegenstand ein Hindernis dar bei dem, was ich mir vorgenommen habe?

Zur Verfeinerung bieten sich folgende Checkfragen an:

  • Wann habe ich den Gegenstand zum letzten Mal gebraucht?
  • Wie oft habe ich ihn in den letzten 3 Monaten benutzt?
  • Nutze ich den Gegenstand nur saisonal?
  • Habe ich genügend Stauraum und wo ist er?

Die Abläufe der Inventur

1) Die mentale Master-Liste
Eine schöne Übung für die eigene Vorstellungskraft ist die “mentale Inventur”. Hierfür erstellt man eine Master-Liste mit all seinen Besitztümern frei aus dem Gedächtnis.
Man sollte sich wirklich konzentrieren und sich vornehmen, so fokussiert wie möglich zu bleiben. Zur Hilfestellung lohnt es sich, einen Grundriss der Wohnung oder einzelner Zimmer aufzuzeichnen und die Möbelstücke zu kennzeichnen.
Dann fällt es leichter, aus dem Kleiderschrank so viele Kleidungsstücke wie möglich aufzuschreiben. Mit dem Grundriss kann man sich von Zimmer zu Zimmer und von Stauraum zu Stauraum hangeln.

2) Die korrigierte Master-Liste
Sobald die erste Liste steht, überprüft man sie auf Vollständigkeit und ergänzt fehlende Dinge mit einem roten Stift. Diese Besitztümer sollten als aller erstes anhand der Checkfragen untersucht werden. Wenn man nicht weiss, dass man etwas besitzt, dann gibt es eigentlich keinen Grund, es weiter zu besitzen.

3) Die Happy-Matrix

Für jeden einzelnen Punkt Chancen/Freude/keine Freude/Hindernisse bietet es sich an, ein eigenes Blatt Papier zu verwenden. Nun geht man die Masterliste durch, bewertet seine Besitztümer, und trägt sie in das entsprechende Feld ein.

Durch die Bewertung und die Checkfragen geht man sicher, dass nichts durch das Raster fällt. So entwickelt man ein Gespür für den Gegenstand und kann ihn den persönlichen Zielen entsprechend richtig einordnen.

4) Ausmisten
Aus Organisationsgründen kann man das Ausmisten auch erst auf dem Papier vornehmen. Dann sollten aber recht schnell Taten folgen.

K.O.-Kriterium Numer 1:  Stauraum

Der zur Verfügung stehende Stauraum ist das wichtigste K.O-Kriterium:
Wenn Dinge auf den Listen auftauchen, die einen nicht weiterbringen, nie benutzt wurden, nur Platz wegnehmen und nur aufgrund des vorhanden Stauraums und Bequemlichkeit noch nicht aussortiert wurden, ist jetzt Zeit für den Rotstift. Diese Dinge können alle auf die Papierkorb-Liste.
Das gleiche gilt für Dinge, denen kein eindeutiger Stauraum zugewiesen ist: Sie sind das rumliegende Zeugs, das Unordnung verursacht. Je nach Wichtigkeit muss für sie ein Stauraum gefunden werden oder aber sie gehören aussortiert. Es bietet sich an, auf einer To-Do-Liste Aufgabenpunkte festzuhalten, die unternommen werden. Mögliche Punkte wären zum Beispiel:
- auf dem Couchtisch rumliegende Zeitschriften:
a) @zu erledigen: Zeitschriftenständer in nussbraun recherchieren, Maße xy
b) @zu erledigen: Fax an Zeitschrift xy schicken und Abo kündigen

- Kleiderschrank
a) @zu erledigen:
- Schwarze Lederjacke bei E-Bay einstellen
- Jeans xy und T-Shirts xy aussortieren und zur Altkleidersammlung geben
- nächste Altkleidersammlung recherchieren: wann und wo ist die Abholung? Wie sollen die Klamotten eingepackt sein?
- Schuhe aussortieren und ans Rote Kreuz spenden

Als nächstes sollten alle Punkte unter die Lupe genommen werden, die unter Chanche/Freude stehen und zu wenig Stauraum zur Verfügung haben. Dies sind die Dinge die man oft und gern benutzt oder für das tägliche Leben benötigt. Ihnen stellt man nun die Gegenstände gegenüber, die man im allgemeinen als den Firlefanz beschreibt, der halt so rum steht. Einige Dinge braucht man öfters, eine weniger, aber trennen wollte man sich doch nicht von ihnen.
Auch hier ist der Stauraum wieder entscheidend. Wenn man genügend Platz für Garnituren von Weisswein- und Rotweingläsern hat, weil man gerne Freunde einlädt, dann ist das völlig in Ordnung. Falls die Gläser aber nicht genügend Platz haben, dann müssen ihnen andere Dinge auf der Liste weichen.

So kann man an einem Wochenende einmal das physische Leben katalogisieren und umkrempeln und dabei ungeahnte Synergien entstehen lassen. Im Zuge der Happy-Matrix habe ich mein Kellerabteil komplett auf den Sperrmüll verfrachtet und dort einen Trainingsraum eingerichtet.

Namal aus Kandy

März15

namal-kandy

Als Unternehmer faszinieren mich natürlich immer die unterschiedlichen Geschäftsmodelle, denen ich auf meinen Reisen begegne.
In Sri Lanka traf ich einen Tuk-Tuk-Fahrer, der ein raffiniertes Geschäftsmodell führte: Er nutzte Empfehlungsmarketing zur Kundenakquise. Als 15-Jähriger musste er – der Vater war im Bürgerkrieg gefallen – die Schule verlassen um die Familie zu ernähren. Ohne Ausbildung und Schule beherzigte er viele Elemente modernen Business-Modell-Designs und wurde zum erfolgreichen Unternehmer.

Im Bus nach Kandy – wir bereiteten uns gerade mental darauf vor, die vielen Tuk-Tuk-Fahrer am Busbahnhof abzuwimmeln – sprach mich kurz vor der Ankunft ein sympathischer Singalese an, ob wir einen Fahrer bräuchten. Ich verneinte natürlich und wir steuerten schnurstracks eine Bar an, um uns erst einmal zu orientieren und eine Unterkunft auszusuchen. Der Singalese folgte mir, wies mich höflich darauf hin, dass er draußen bliebe und wartete seelenruhig vor der Bar auf uns. Mich faszinierten einige Dinge an ihm, und um es kurz zu machen: Wir verbrachten 3 Tage, unglaublich faszinierende Tage, mit Namal und nahmen über die komplette Zeit seine Dienste als Fahrer in Anspruch. Ich habe mich in der Zeit mit ihm angefreundet und so einiges über sein Geschäftsmodell erfahren.

1) Kunden
Kunden sind das Herz eines jeden Geschäftsmodells. Namal hatte sich fast ausschließlich auf westliche Kunden spezialisiert. Hier ist der Akquise-Aufwand zwar erheblich höher, natürlich aber auch die Bezahlung. Seine Akquise beginnt, indem er jeden Morgen etwas außerhalb, an einer der Hauptbuslinien wartet, um zu sehen, ob Touristen in dem Bus sitzen. Er steigt zu und hat so genügend Zeit nach passender Kundschaft Ausschau zu halten sowie diese höflich und seelenruhig ohne Konkurrenz anzusprechen. Er weiss genau, wie Europäer ticken: Sie wollen nicht gedrängt werden, sind nach der langen Fahrt müde und möchten erstmal etwas trinken. Er erzählte mir später, dass er mit dieser Masche fast immer erfolgreich ist.

2) Marketingkanäle
Namals Marketingkanäle sind wie aus dem Lehrbuch. Er weiss, dass seine Marketingkanäle die wichtigsten Berührungspunkte mit potentiellen Kunden sind und eine wichtige Rolle in deren Wahrnehmung spielen. Durch den frühen Erstkontakt hat er genügend Zeit, Aufmerksamkeit für seine Dienstleistungen zu erwecken. Er musste uns, nachdem wir uns gestärkt hatten, nur noch aufsammeln. Er verstand es glänzend, unsere Aufmerksamkeit über die eigenen Dienstleistungen zu wecken, und weiss genau, wie er seine Kunden unterstützen muss, um sein Nutzenversprechen zu bewerten.
Er erreicht seine Kunden am besten, indem er seiner Kundschaft sein Fotoalbum und seinen ganzen Stolz, das Empfehlungsbuch, zeigt. Er tankt immer gleich zu Anfang einer Fahrt und drückt der Kundschaft seine “Werbeunterlagen” in die Hand. Wir blätterten sie natürlich erst desinteressiert durch, aber das Gefühl, nun bald in der Unterkunft anzukommen, ließ uns wohlwollend werden. Die vielen Dankesworte von zufriedenen Touristen faszinierten uns so, dass wir Namal, von diesem Zeitpunkt an mit anderen Augen betrachteten. Empfehlungsmarketing 1.0! Er versprach uns sogar einen Kickback seiner Einnahmen aus Kommisionen, wenn wir am Ende eine positive Bewertung in seinem Buch hinterließen. Die Riege der deutschen Social-Media-Spezialisten, könnte sich von diesem Ansatz eine Scheibe abschneiden!

3) Kundenbeziehung
Namal hat ein solides Verständnis für die Bedürfnisse seiner Kunden entwickelt. Während Horden seiner Kollegen die ankommenden Touristen wie Wespen attackieren – und sie damit freilich eher abschrecken- beginnt er seine Geschäftsbeziehung gleich so, wie seine potentiellen Kunden dies gewohnt sind. Mit Abstand und Respekt. Am Ende bittet er seine Kundschaft immer, ihn an Freunde und Bekannte von zu Hause weiter zu empfehlen und verteilt Visitenkarten.

4) Nutzenversprechen
Auch sein Nutzenversprechen ist wie aus dem Lehrbuch. Nachdem er mit Empfehlungsbuch und Fotoalbum unsere volle Aufmerksamkeit erlangt hatte, fing er an, sich für unsere Bedürfnisse zu interessieren. Er fragt seine Kunden wie lange sie hierbleiben, ob sie eine Unterkunft brauchen und was sie erleben möchten. Eigentlich hatten wir ein Hotel rausgesucht, ließen uns aber gerne umstimmen und wurden nicht entäuscht. Auf dem Weg zu unserer neuen Unterkunft erklärte er uns fachkundig, was wir die nächsten Tage unternehmen sollten und schmiedete uns – unseren Vorstellungen entsprechend – einen individuellen Zweitagesplan. Damit hatte er sich eine gut und v.a. gerne zahlende Kundschaft für die nächsten Tage gesichert.

5) Schlüsselressourcen
Die Schlüsselressourcen können physischer, finanzieller, intellektueller oder menschlicher Natur sein. Auch das beherzigte Namal. Da die Überlandfahrt zu einigen Sehenswürdigkeiten im Tuk-Tuk etwas beschwerlich ist, hat Namal jahrelang gespart, um sich einen Minibus zu kaufen. So schaffte er einen Mehrwert in Punkto Komfort und erhöhte gleichzeitig seinen Aktionsradius. Natürlich kann man für einen Van auch mehr abrechnen als für ein Tuk-Tuk. Trotzdem bleibt Namal leicht unter den üblichen Preisen und schafft durch die Kickbacks seiner Provisionen zusätzliche Anreize. Schließlich ist der Preis, trotz aller Nettigkeit und Freude, eine K.O.-Kriterium

6) Schlüsselaktivitäten

Die Schlüsselaktiviäten beschreiben die wichtigsten Tätigkeiten, die ein Unternehmen tun muss, damit sein Geschäftsmodell funktioniert.
Für Namal sind das in erster Linie seine fahrbaren Untersätze. Zur Zeit lässt er sein Tuk-Tuk modernisieren, bzw. “pimpen” um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen.
Durch sein freundliches Wesen und seine Strategie der Kundenbeziehung und des Nutzenversprechens, sorgt er dafür, dass aus einer einfachen Fahrt vom Busbahnhof ein Geschäft für mehrere Tage wird. Up-Selling vom Feinsten!

7) Schlüsselpartner
Dadurch, dass Namal seine Kunden auch an nicht-touristische Orte bringt, unterstützt er Unternehmen, die sonst nicht vom Tourismus-Boom auf Sri Lanka profitieren würden. Zu diesen Unternehmen unterhält er freundschaftliche Beziehungen, sodass sich sein Netzwerk ständig untereinander aushilft.

Intuitiv und mit gesundem Menschenverstand hatte sich Namal über die Jahre einen beeindruckenden Plan zurecht geschmiedet, der ihn von einem Tagelöhner zu einem Unternehmer mit eigenem Tuk-Tuk, eigenem Van und einem vollen Terminplan werden ließ. Dabei beherzigte er viele Punkte meiner Business-Modell-Bibel, sodass er das Herz eines jeden europäischen Unternehmensberaters höher schlagen lassen würde.

 

UPDATE Stand Februar 2016: Nachdem ich von einigen Lesern das Feedback erhalten habe, dass Namal nicht abgeneigt ist, allein-reisende Frauen anzubaggern, möchte ich hier darauf hinweisen, dass ich keine Werbung für Namals Dienste oder seine Person mache, sondern nur über seine Kundenakquise berichte. Wie immer auf Reisen – besonders  für Single-Traveller – gilt: achte auf Dein Bauchgefühl und vermeide potentiell gefährliche Situationen, in dem Du zum Beispiel nicht alleine eine Fahrt buchst, sondern Dich mit anderen zusammen tust. Kosten spart man so auch ;)


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