Online Backup – Datensicherung für Dummies

Als ich im Dschungel von Sri Lanka mein Handy verlor, ist mir zum ersten Mal klar geworden, dass ein online-basiertes, zeit- und ortunabhängiges Geschäftsmodell ruckzuck auf wackligen Beinen stehen kann. Würde ich anstatt des Handys einmal meinen Mac verlieren, würde dies meinem Geschäft massiv schaden. Gerade wenn man viel reist und von unterwegs arbeitet kann sehr viel passieren, was sich der eigenen Kontrolle entzieht.
Auch wenn es einen nicht umbringt – es ist doch mit sehr viel Aufwand verbunden, den Status Quo wieder herzustellen.
Doch Fehler sind nur dann Fehler, wenn man nichts aus ihnen lernt. Deshalb habe ich an einer Lösung des Problems gearbeitet und mich mit verschiedenen Backup-Lösungen auseinander gesetzt:
portable Festplatten
Es gibt portable Festplatten die weniger als 100g wiegen, kleiner als 2 Zoll sind und eine Kapazität von 120 GB haben. So weit so gut. Doch portable Festplatten sind sehr anfällig, nehmen auch bei noch so kleinem Format Platz weg und lösen mein Problem nicht im geringsten: Wenn mein Gepäck ins Wasser fällt oder gestohlen wird taugt diese Form der Datensicherung genau so viel wie meine bisher nicht existenten Backups.
USB Sticks
USB-Sticks sind kleiner, handlicher, weniger anfällig und somit fürs Reisen geeigneter als Festplatten. Der momentan größte USB-Stick wir mit sage und schreibe 256 GB ausgeliefert. Hiermit kommen wir der Sache schon näher – doch vor Diebstahl und Wasserschaden ist auch der USB-Stick nicht gefeit.
Zudem haben beide Varianten einen weiteren entscheidenden Nachteil. Da sich nach jedem Arbeitstag Daten in den unterschiedlichsten Verzeichnissen ändern müsste ich konsequenter Weise jeden Tag manuell für alles ein Backup durchführen.
bleiben also nur noch die online Backup-Anbieter übrig.
Onlne-Backup: “Ab in die Cloud”
Seit etwa einem halben Jahr nutze ich nun die Cloud für alle meine wichtigen Daten. Der Trend ist mittlerweile sogar in der Fernseh-Werbung angekommen. Zeit für mich also, sich mit ein paar verschiedenen Anbietern auseinander zu setzen.
Mein Kritik-Punkt bisher war, dass man nicht überall Internet-Zugang hat. Dieser Punkt lässt sich immer mehr vernachlässigen, da man sogar im Dschungel von Sri Lanka mittlerweile online gehen kann. Und selbst wenn: Im schlimmsten Falle ist dann die Arbeit von ein paar Tagen kaputt – nicht aber das gesamte Online-Werk.
Ich habe mir verschiedene Systeme angeschaut, die Wahl viel am Ende auf eindeutig SugarSync.
Es gibt zwar dutzende Online-Backup-Dienste, doch SugarSync hatte einen entscheidenden Vorteil:
SugarSync passt sich meiner Daten- Ordnerstruktur an, während alle anderen Dienste voraussetzen, dass ich meine Daten ihrer Strukur anpasse. Vielleicht sollte ich das etwas näher ausführen:
Andere bekannte Dienste wie etwa Dropbox sind so aufgebaut, dass ich Daten vor der Synchronisierung in einen extra Ordner kopieren muss. Dies behindert mich in meiner Arbeitsweise, da ich im Endeffekt jeden Abend ein manuelles Backup erstellen muss, indem ich die neuen Daten in den Dropbox-Ordner kopiere.
SugarSyn hingegen führt alle Arbeiten automatisch aus – jedes Mal, wenn ich eine Datei auf meinem Mac erstelle, lösche oder bearbeite, erkennt SugarSync die Änderungen sofort und lädt eine Kopie der Daten in die Cloud, ohne, dass ich mich darum kümmern muss. Andere Vorteile sind zum Beispiel der Musik-Streaming-Service, der es ermöglicht mir ein eigenes Internet-Radio mit meinen Musik-Datein zu erstellen.
Weitere Vorteile von SugarSync sind:
- Die größte kostenlose Speicherkapazität: Bei SugarSync erhält man 5 GB kostenlosen Speicher anstatt 2 GB wie bei den meisten anderen Anbietern.
- Einfaches Veröffentlichen: Man kann mit nur einem Klick Daten für die Öffentlichkeit freigeben (wenn man das denn möchte)
- Einfaches Daten-Sharing: Man kann Daten sehr einfach an Freunde & Bekannte schicken. Diese können die Daten nutzen ohne selbst einen Account anlegen zu müssen
- Fokus auf die wichtigsten Daten: Natürlich wird nicht die gesamte Festplatte gesynct. Man wählt einzelne Ordner, die dann ständig automatisch abgeglichen werden.
- Backup für Fotos: Wer viel reist kann seine hochauflösenden Bilder in einer SugarSync-Bildergalerie speichern und hat immer Zugriff darauf.
- Mobile Lösung: Es gibt eine Smartphone-App von SugarSync. So kann man auch mit dem Handy auf Daten zugreifen. Die App sichert zum Beispiel auch automatisch alle Fotos, die mit dem Handy gemacht werden.
Um gegen die großen Anbieter bestehen zu können, hat sich SugarSync eine geniale Marketing-Stragie einfallen lassen. Wenn man den Service weiterempfiehlt erhalten sowohl der „Neukunde“ als auch der Empfehler 500 MB extra Speicher. Wenn Freunde & Bekannte sehen, dass man hier eine geniale Back-Up-Lösung nutzt, kann ruckzuck genügend Speicher zusammen kommen, sodass man auf den Paid-Service gänzlich verzichten kann.
Für mich ist SugarSync das ideale Backup-System, das mich bisher und in Zukunft vor dem totalen Crash bewahren wird.
Hier geht es zum kostenlosen 5GB SugarSync Acount + 500 MB extra (die ich dann auch bekomme)
Wer selbst mit 5GB auskommt und dem Timo lieber keine 500 MB extra verschaffen will, kann sich auf der Website von SugarSync auch völlig unabhängig registrieren.
Ich weiß, dass ich nicht weiß, und auch das Wissen übers „Nichtwissen“ ist ein Wissen das man nicht 100% einordnen kann – Dennoch ist der Prozess selbst Dinge zu erfahren und sich über gesellschaftliche Strukturen & landläufige Meinungen sein eigenes Bild zu machen und diese Gedanken & Gefühle in die Tat umzusetzen wohl das spannendste, was uns im Leben widerfahren kann.
